Knotenpunkte der Medienbildung

Logos Medienbildungszentrum Nord und Medienbildungszentrum Süd auf hellblauem Hintergrund© Medienanstalt Hessen

Die hessischen Medienbildungszentren haben sich als feste Akteure in der Bildungslandschaft und wichtige Orte des Lernens und Lehrens etabliert

Die Medienbildungszentren Nord und Süd stehen seit etwa einem Jahr als Einrichtungen der Medienanstalt Hessen für Qualifizierung, medienpädagogische Praxis und Räume der Begegnung. Mit Fortbildungen und Projekten richten sich ihre Angebote an Kinder und Jugendliche ebenso wie an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Studierende, Familien, Vereine, ältere Menschen oder alle interessierten Erwachsenen im Allgemeinen. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, Medien kritisch, kreativ und verantwortungsvoll zu nutzen. Vorhandene Kompetenzen im Umgang mit einer sich immer schneller wandelnden Medienwelt sollen weiter ausgebaut werden. 

Die Standorte – das Medienbildungszentrum Nord in Kassel und das Medienbildungszentrum Süd in Offenbach am Main – tragen dazu bei, Medienbildung in Hessen flächendeckend zu verankern. Das Medienbildungszentrum Süd verfügt zur Verbesserung der Versorgung in Mittelhessen über eine Außenstelle in Gießen. Das Regionalbüro ist auf dem Gelände der Justus-Liebig-Universität Gießen untergebracht und bietet somit eine räumliche Grundlage für Kooperationen auch im universitären Umfeld. 

Die Medienbildungszentren fördern Medienkompetenz und bieten Infrastruktur, Beratung und pädagogische Begleitung für Projekte u.a. in Kita, Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung. Gleichzeitig sind sie Orte, an denen neue Konzepte und Pilotprojekte entstehen und in Kooperation mit Partnern aus Bildung, Kultur und Zivilgesellschaft weiterentwickelt werden. So engagiert sich das Medienbildungszentrum Nord in regionalen Netzwerken und Projekten. Als Bündnispartner brachte es seine medienpädagogische Expertise beispielsweise Ende Januar in das Gaming-Event „Gaming Galaxy“ in Kassel ein. Die Veranstaltung eröffnete jungen Menschen einen kreativen und reflektierten Zugang zu digitalen Spielen. Solche Kooperationen zeigen, wie Medienbildung, Jugendarbeit und digitale Kultur zusammenwirken können und stärken zugleich die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure vor Ort. 

Auch über Hessen hinaus sind die Medienbildungszentren sichtbare und gefragte Orte der Fachcommunity. So hat die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) das Medienbildungszentrum Süd als Veranstaltungsort für ihren sogenannten Methodensprint 2026 ausgewählt. Am 22. und 23. Juni treffen sich Medienpädagoginnen und Medienpädagogen aus ganz Deutschland in Offenbach am Main, um gemeinsam neue Ansätze und Methoden für die Bildungsarbeit zu Themen wie Desinformation, Deepfakes und Hass im Netz zu entwickeln. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter https://hass-im-netz.gmk-net.de/methodensprint-2026

Sie interessieren sich für das Portfolio der Medienbildungszentren in Hessen? Einen Überblick finden Sie unter https://www.medienanstalt-hessen.de/medienbildungszentren/hessenweite-angebote.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne auch an 
Nadine Tepe
Medienbildungszentren Hessen
Gesamtleitung und Koordination
Telefon: 069 82365866
tepe(at)medienanstalt-hessen(dot)de

Über die Medienanstalt Hessen

Die Medienanstalt Hessen ist die zentrale landesweite Aufsichtsbehörde für die Regulierung von privatem Rundfunk und Telemedien. Ihr Kernauftrag ist es, Medienvielfalt zu sichern, Meinungsfreiheit zu schützen und mediale Teilhabe zu ermöglichen. Sie lizenziert private Radio- und Fernsehprogramme und übt die Aufsicht über Rundfunk, Telemedien, Medienplattformen und Benutzeroberflächen aus. Zudem ist sie zuständig für den Schutz der Jugend und der Menschenwürde und engagiert sich im Kampf gegen Hass, Hetze und Desinformation. Außerdem widmet sich die Medienanstalt der Vermittlung von Medienbildung sowie der Förderung von Medienkompetenz in allen Altersgruppen und betreibt hierzu Medienbildungszentren an den Standorten Kassel und Offenbach am Main. Sie unterstützt nichtkommerzielle Lokalradios und setzt sich aktiv für den Medienstandort Hessen ein.