Chatbots, TikTok, WhatsApp – wo junge Menschen sind, geht es automatisch auch um Mediennutzung und die Förderung des kritischen Denkens und sicheren Umgangs. Welche konkreten medienpädagogischen Ansätze es gibt und wie diese im pädagogischen Alltag in der Praxis umgesetzt werden können, stellten zwei Medienpädagoginnen des Medienbildungszentrums Süd der Medienanstalt Hessen am Samstag, 7. Februar, in der Evangelischen Akademie Frankfurt vor. Die Ideenmesse „Macht. Medien!“ lud ein, sich über medienkompetenzstärkende Projekte, Methoden und Materialien in Hessen zu informieren. Darüber hinaus ging es um das Knüpfen von Kontakten zu regionalen und überregionalen Anlaufstellen. Mit dabei war auch die Medienanstalt Hessen mit ihren Angeboten und Best-Practice-Beispielen aus den Medienbildungszentren Nord und Süd.
Im Workshop „Stimme zeigen – Gelingensbedingungen für Podcasts“ ging es beispielsweise um die beliebten Audioformate, die 27 Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren 2024 täglich gehört haben (Jim-Studie 2024). Was macht Podcasts so interessant? Und worauf kommt es wirklich an? In dem ausgebuchten Praxis-Workshop erstellten die Teilnehmenden eigene kurze Interview-Podcasts zu verschiedenen Themen. Im Workshop „KörperBilder – Medien, Selbstwahrnehmung und Identität“ ging es um eine künstlerisch-kreative und gleichermaßen sensible und selbstbestimmte Auseinandersetzung mit medialen Repräsentationen von Körper und Sexualität. Das Angebot ist ein sexual- und medienpädagogisches Projekt, das vom Medienbildungszentrum Süd in Kooperation mit pro familia Offenbach angeboten wird.
Mehr Informationen zu dem Portfolio der Medienbildungszentren Hessen und der praktischen Umsetzung in Kitas, Schulen, der Ausbildung sowie in der Freizeit unter: https://www.medienanstalt-hessen.de/medienbildungszentren/hessenweite-angebote
© Medienanstalt Hessen


